Freibier und keiner geht hin aka «Clausbowling 2021»

Stell dir vor, es gibt Freibier und keiner geht hin. So war es am diesjährigen NSW-Chlausbowling.

Gerade mal 3 «Chegler» wagten sich am 23.11.2021 in die Besco-Bowlinghalle.
Jüge, Thomas und Merk waren die furchtlosen drei, die sich aus dem Haus trauten.
Nach der Leibesvisitation mit Zertifikatskontrolle durften Sie die sehr gefährlichen, rutschigen Mehrwegschuhe beziehen.

Die Auswahl der allenfalls verseuchten Kugeln erwies sich als einfach. Da alle mit dünnen Fingern auf die Welt kamen und in Kürze noch Volleyballspiele auf dem Programm standen, wurden die leichten, aber zum Glück nicht kleineren, Kugeln zur Bahn 14 transportiert. Die neue Touchscreen-Bedienung verhinderte, dass man sich nicht wie früher, bereits beim Drücken der Knöpfe, die Finger brach.

Jüge eröffnete das Spiel mit einem 0er, was die Pro’s auf den anderen Bahnen etwas schmunzeln liess.

Bei jedem Wurf bestand Todesgefahr. Niemand wusste ober die eingeölte (desinfizierte) Pille nach vorne oder nach hinten losgeht. Ausserdem bestand die Gefahr, dass man auf dem rutschigen Boden ausschlipft und mit dem Kopf an der Kugelkonsole aufschlägt. Da unsere Finger doch nicht so dünn waren wie wir glaubten, bestand die Gefahr, dass das Geschoss während dem Abwurf noch die Richtung änderte.
Der Stromschlag mit Alarmsirene beim ersten Übertritt, setzte Jüge zusätzlich unter psychischen Druck. Mit einem Most konnte die Anspannung wieder etwas gelockert werden.

Mit der Technik «so stark wie möglich und geradeaus» schafften wir in den nächsten Runden doch einige Strikes und Spares. Um gegenüber den Trainingsbowlern aber nicht zu blöd dazustehen, versuchte sich Thomas auch an der Drehwurftechnik. Was, trotz Passgang, ziemlich elegant aussah, fruchtet aber nicht bei den Punkten. Oft versteckten sich Pins hintereinander, was auf der kurzen Einblendzeit auf dem Monitor oft übersehen wurde. Zudem war der mittlere Pin bei Jüge’s Würfen, durch einem ferngesteuerten Supermagnet, mit dem Boden eins.

Zum Schluss gab es vom Nachbarbowler, welcher mit uns mitleidete, ein paar motivierende Worte,
was Jüge zu einigen Strikes in Serie antrieb und das Siegerresultat von 140 Punkten hervorbrachte.

Dass wir diesen Abend überlebten, war pures Glück.
Wir freuen uns auf die weiteren Herausforderungen des Lebens 😉

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